Die neuen Azubis und dual Studierenden hatten sich aus rund 1.000 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Sie lernen in 9 verschiedenen Berufsbildern und studieren in 4 Studienrichtungen. „Euer Start bei Evonik ist bereits der erste Erfolg. Nutzt diese Chance im Dreiklang von Wissen, Können und Tun“, begrüßte Ausbildungsleiter Markus Heinrich die Fachkräfte von morgen. Dass im neuen Lebenskapitel Ausbildung etliche Entscheidungen zu treffen und viel Verantwortung zu übernehmen sind, darauf verwies Standortleiter Dr. Markus Rudek: „Haben Sie viel Spaß und Freude an der Arbeit und achten Sie bitte auf die Sicherheit, unser höchstes Gut im Werk.“
Wichtige Faktoren, um in der Ausbildung und später im Job erfolgreich sein zu können, sei Neugier, Ausdauer und die Bereitschaft für ein lebenslanges Lernen, betonte die Betriebsratsvorsitzende Juliane Wiethe. Und sollte es, aus welchen Gründen auch immer, doch mal ein spezielles Problem geben, so sei der Betriebsrat mit seiner Jugend-Auszubildenden-Vertretung (JAV) stets für die neuen Kolleginnen und Kollegen da, versicherte JAV-Vorsitzender Lars Wolfgang Goedtel.
Evonik erreicht einen neuen Spitzenwert in der Ausbildung: Mehr als 700 Nachwuchskräfte beginnen in diesen Tagen eine Berufsausbildung im Unternehmen. Damit ist der Ausbildungsjahrgang 2024 der stärkste seit 2016. Für das laufende Jahr sind nun nahezu alle Plätze vergeben, die Bewerbungsphase für 2025 ist angelaufen. „Die gute Resonanz zeigt, wie gefragt Evonik bei jungen Menschen nach wie vor ist. Unsere Ausbildung hat einen hervorragenden Ruf. Das unterstützt uns auch in schwierigen Zeiten auf dem Ausbildungsmarkt, die besten Talente für Evonik zu gewinnen“, sagte Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel via Video-Botschaft zu den neuen Darmstädter Azubis.
Hintergrund: Von den mehr als 700 neuen Auszubildenden qualifiziert Evonik gut 500 für den eigenen Bedarf. Rund 230 weitere Jugendliche bildet das Unternehmen darüber hinaus für andere Firmen aus. Damit zählt das Spezialchemieunternehmen weiterhin zu den größten Ausbildern in Deutschland, ist bereits mehrfach als bester Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden.
Allein im vergangenen Jahr investierte Evonik rund 64 Millionen Euro in die Ausbildung. Das Spezialchemieunternehmen selbst engagiert sich seit Jahren überdurchschnittlich für die Ausbildung junger Menschen: So übertrifft die Ausbildungsquote von Evonik regelmäßig den bundesweiten Industriedurchschnitt: Das Unternehmen kam zuletzt auf 5,9 Prozent, während der bundesweite Durchschnitt in der chemischen Industrie 4,5 Prozent erreichte.
Die neuen Auszubildenden bei Evonik erlernen an dreizehn Unternehmens-Standorten insgesamt 20 unterschiedliche Berufe, hinzu kommen 18 duale Studiengänge (m/w/d): Die jungen Menschen lassen sich zum Beispiel zu Chemikanten, Chemielaboranten, Anlagen- und Industriemechanikern, Eisenbahnern im Betriebsdienst, Elektronikern, Fachinformatikern, Industriekaufleuten, Kaufleuten für Spedition & Logistik, Servicekräften für Schutz & Sicherheit oder Werkfeuerwehrleuten ausbilden. Die Bedeutung des Themas Digitalisierung wächst dabei in vielen Ausbildungsberufen weiter.