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10/29/2026

Von der Forschung ins Werk: Maria in Singapur

Ein Tag als Trainee in Singapur: Maria gibt spannende Einblicke in ihren Alltag zwischen Forschungslabor und Produktionsanlage und teilt, was sie besonders beeindruckt hat.

Hallo zusammen!

Ich bin Maria und absolviere bei Evonik ein Traineeprogramm im Bereich RD&I. Mit meinem Hintergrund in der Chemie hatte ich die Möglichkeit, während meines Programms drei Monate im Coating Additives RD&I Team am Asia Research Hub in Singapur zu verbringen.

Mein Alltag dort beginnt meist mit einer Fahrt in der MRT, der U-Bahn in Singapur, und einem eisgekühlten Milk Tea auf dem Weg zur Arbeit. Im Büro angekommen, begrüße ich meine Kolleginnen und Kollegen, bevor es für mich ins Labor geht. Dort setze ich neue Versuche an und werte die Ergebnisse des Vortags aus. Mittags geht es oft gemeinsam in eines der Hawker Center. Das weltberühmte Streetfood in Singapur hat mich schnell begeistert. Zurück im Büro bespreche ich meine Ergebnisse mit meinem Betreuer und erhalte wertvolle Impulse für die nächsten Schritte. Nach Meetings mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland schließe ich meine Laborarbeit ab und fahre nach Hause.

Heute ist allerdings kein gewöhnlicher Arbeitstag.Früh am Morgen mache ich mich auf den Weg nach Jurong Island. Bereits am Eingang erwartet uns etwas Besonderes: Per Iris-Scan wird unsere Identität überprüft. Anschließend fahren wir weiter zum Methionin-Standort von Evonik. Die Insel beeindruckt mich sofort. Überall prägen Anlagen und Produktionsstandorte das Bild der Landschaft.Vor Ort werden zwei Praktikanten und ich herzlich empfangen und durch die Anlage geführt. Nach dem Anlegen unserer vollständigen Schutzausrüstung, inklusive Helm, Schutzbrille und Schutzkleidung, geht es direkt ins Herz der Produktion. Unsere Kolleginnen und Kollegen zeigen uns den gesamten Prozess der Methionin-Herstellung, von den petrochemischen Ausgangsstoffen bis hin zur Trocknung der fertigen Aminosäure. Besonders beeindruckt mich ein Reaktor, der bei rund 1.000 Grad Celsius betrieben wird. Von einer höher gelegenen Plattform aus haben wir ein beeindruckender Blick über die Anlagen und das Meer.

Zurück im Eingangsgebäude sind wir sehr froh über die Duschen. Nach mehreren Stunden in voller Schutzausrüstung unter der singapurischen Sonne sind sie mehr als willkommen. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine erfahren wir noch mehr über die Prozesse vor Ort und die Menschen, die dort arbeiten.

Am Nachmittag geht es weiter zur Oil Additives Anlage an einem anderen Standort. Sie ist zwar kleiner, aber nicht weniger spannend. Zunächst erhalten wir eine Einführung in die Chemie der Öladditive. Anschließend besuchen wir die Labore für Qualitätskontrolle und Produktionsunterstützung sowie die Reaktoren und die Leitwarte der Anlage.Und schon ist dieser besondere Tag wieder vorbei. Mit dem Firmenbus fahren wir zurück nach Singapur. Am Abend lassen wir den Tag bei gutem Essen ausklingen und tauschen uns über die vielen Eindrücke aus, die wir sammeln durften.

Was für ein außergewöhnlicher und inspirierender Tag! Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese besondere Erfahrung möglich gemacht haben – sowohl die Werksbesichtigungen als auch meinen Aufenthalt in Singapur.

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