Pressemeldung

02. Januar 2026

Neue Betreibergesellschaft SYNEQT startet pünktlich

  • Unternehmen ist mit rund 3.500 Beschäftigten einer der bundesweit größten Anbieter für Industrie-Services
  • Gesellschaft bringt Kompetenzen aus den Chemieparks Marl und Wesseling zusammen
  • SYNEQT übernimmt den Betrieb der beiden Chemieparks als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Evonik

Marl/Wesseling. Pünktlich zu Jahresbeginn hat die SYNEQT GmbH ihr Geschäft aufgenommen. Im neuen Anbieter von Infrastrukturdienstleistungen arbeiten die zwei stärksten Infrastruktur-Einheiten von Evonik an Rhein und Ruhr nun in einer gemeinsamen Einheit. Mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden € ist SYNEQT einer der größten Anbieter für Services in der Prozess-Industrie in NRW. Auch bundesweit rangiert das Unternehmen in der Spitzengruppe. SYNEQT bündelt seit Jahresbeginn die Infrastruktur-Aktivitäten der Chemieparks Marl und Wesseling.

Das Unternehmen verfügt über breite Erfahrungen in allen Dienstleistungen rund um Chemieanlagen und weiteren Prozess-Industrien. Zu den Kompetenzfeldern gehören zum Beispiel technische Dienstleistungen, die Versorgung mit Energie, Pipelinebau und -betrieb, das sichere Gebäude- und Anlagenmanagement, Entsorgung, Hafenbetrieb, Werkslogistik und Feuerwehr, aber auch Werkssicherheit und Kantinenbetrieb.

„SYNEQT ist durch die gemeinsame Aufstellung unserer beiden Standorte Marl und Wesseling stärker und kann durch die Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft- Infrastruktur-Dienstleistungen - einen größeren Kundenstamm effektiver im Wettbewerb bedienen“, sagt Thomas Wessel, im Vorstand von Evonik verantwortlich für das Segment Infrastructure.

Die neue Gesellschaft schafft zugleich Voraussetzungen, um die Standorte Marl und Wesseling langfristig zu klimaneutralen und hochflexiblen Industrieökosystemen entwickeln zu können. SYNEQT eröffnet Chancen, Verbundvorteile ausspielen und durch innovative Dienstleistungen auch neue Kunden gewinnen zu können. SYNEQT ist zu Jahresbeginn als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Evonik gestartet. Perspektivisch ist der Einstieg von Investoren in verschiedenen Größenordnungen möglich, um weitere Wachstumsmittel für das Geschäft zu erschließen.

(v. l. n. r.): Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, traf sich mit der Geschäftsführung der SYNEQT GmbH am Chemiepark Marl. Auf dem Foto neben ihm: Andreas Orwat, Thomas Basten (Sprecher) und Daniel Brünink.

SYNEQT, hier Standort Marl, von links: Thomas Wessel, Andreas Orwat, Thomas Basten und Daniel BrüninkEvonik bündelt Infrastruktur-Dienstleistungen in SYNEQT GmbH•	Neues Unternehmen wird einer der bundesweit größten Anbieter für Industrie-Services•	Gesellschaft mit rund 3.500 Beschäftigten und 1,8 Milliarden € Umsatz bringt Kompetenzen der Chemieparks Marl und Wesseling zusammen•	SYNEQT will Standorte langfristig zu klimaneutralen und hochflexiblen Industrie-Ökosystemen entwickeln und neue Kunden gewinnen-------Evonik bundles infrastructure services in SYNEQT GmbH•	New company will be one of Germany's largest providers of industrial services•	Company with around 3,500 employees and turnover of €1.8 billion brings together expertise of Marl and Wesseling chemical parks•	SYNEQT wants to win new customers and develop sites into climate-neutral and highly flexible industrial ecosystems in the long term

Evonik ist bislang Betreiber und zugleich Nutzer der Chemieparks in Marl und Wesseling. Künftig will sich der Konzern stärker auf sein Kerngeschäft, die Chemieproduktion, konzentrieren. Erste Einzelheiten zum geplanten Start von SYNEQT hatte Evonik im vergangenen Sommer veröffentlicht.

Ruhrgebiet und Rheinland sind zwei angestammte, starke Regionen der chemischen Industrie in Deutschland. Damit ergeben sich Wachstumschancen innerhalb der bestehenden Chemieparks. Dazu kommt neben dem übergreifenden, hohen Service-Niveau die gute Infrastruktur. Marl und Wesseling betreiben bereits heute ein industrielles Wasserstoff-Netzwerk und sind an wichtige Rohstoff- und Energiepipelines angebunden. „Der Beginn des WM-Jahres 2026 ist auch der Startpunkt für den Infrastrukturdienstleister SYNEQT. Ich weiß: Wir treten als Team enorm erfahren, motiviert, und leistungsfähig an”, sagt Thomas Basten, Sprecher der Geschäftsführung der SYNEQT.

Bei einem Treffen in Wesseling tauschte sich Thomas Wessel mit Thomas Basten und Arndt Selbach über aktuelle Entwicklungen aus. Arndt Selbach (links) leitet bei SYNEQT den Chemiepark Wesseling.

SYNEQT, hier Standort Wesseling, von links: Arndt Selbach, Thomas Wessel und Thomas BastenEvonik bündelt Infrastruktur-Dienstleistungen in SYNEQT GmbH•	Neues Unternehmen wird einer der bundesweit größten Anbieter für Industrie-Services•	Gesellschaft mit rund 3.500 Beschäftigten und 1,8 Milliarden € Umsatz bringt Kompetenzen der Chemieparks Marl und Wesseling zusammen•	SYNEQT will Standorte langfristig zu klimaneutralen und hochflexiblen Industrie-Ökosystemen entwickeln und neue Kunden gewinnen-------Evonik bundles infrastructure services in SYNEQT GmbH•	New company will be one of Germany's largest providers of industrial services•	Company with around 3,500 employees and turnover of €1.8 billion brings together expertise of Marl and Wesseling chemical parks•	SYNEQT wants to win new customers and develop sites into climate-neutral and highly flexible industrial ecosystems in the long term

Daten und Fakten zu SYNEQT und den Chemieparks Marl und Wesseling:

SYNEQT GmbH:

  • Rund 3.500 Beschäftigte, davon rund 3.000 in Marl und rund 500 in Wesseling
  • Etwa 1,8 Milliarden € Umsatz (im Jahr 2024)
  • Der Name steht für SYNergien, gepaart mit Energie, Qualität und Technikkompetenz
  • Das neue Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Evonik und arbeitet als GmbH eigenständig unter dem Dach des Chemieunternehmens
  • Sitz der Gesellschaft ist Marl
  • Die Geschäftsführung der SYNEQT GmbH bilden Thomas Basten (Sprecher), Daniel Brünink und Andreas Orwat

Chemiepark Marl:

  • Insgesamt fast 20 Unternehmen ansässig, neben Chemie-Branche auch Unternehmen aus den Bereichen Umwelt/Recycling oder Energie
  • Weltweit größter Produktionsstandort von Evonik
  • Rund 10.000 Menschen arbeiten im Chemiepark Marl
  • Rund 6 km2 Fläche, 55 km Straßennetz, 100 km Schienennetz, 1.200 km Rohrleitungen
  • Etwa 900 Gebäude, rund 100 Produktionsanlagen
  • Internet: Chemiepark-Marl.de

Chemiepark Wesseling:

  • Insgesamt 5 Unternehmen ansässig, Konzentration auf Chemie-Branche und chemiespezifische Infrastruktur
  • Wichtiger Produktionsstandort von Evonik, etwa für Silica und Vorprodukte für Tierfutter-Additive
  • Rund 1.450 Menschen arbeiten in insgesamt zehn Betrieben im Chemiepark Wesseling
  • Lage im Rheinischen Chemie-Dreieck direkt am Rhein (südlich von Köln)
  • Internet: Chemiepark-Wesseling.de

Evonik: Leading beyond chemistry

Evonik geht mit der Verbindung aus Innovationsstärke und führender Technologiekompetenz über die Grenzen der Chemie hinaus. Das in mehr als 100 Ländern aktive Chemieunternehmen mit Sitz in Essen erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von 15,2 Milliarden € sowie ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 2,1 Milliarden €. Der gemeinsame Antrieb der rund 32.000 Mitarbeiter: mit maßgeschneiderten Produkten und Lösungen als Superkraft für die Industrie den Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen - und dadurch das Leben der Menschen zu verbessern. In allen Märkten. Jeden Tag.

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