Pressemeldung

03. Februar 2026

Elektrochemie als Schlüsseltechnologie stärken

  • Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren
  • Schlüsseltechnologie für die Transformation
  • Zukunftsfähiger Standort durch Innovationskraft 

Hanau. Auf Einladung von Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, besuchte der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der hessischen SPD, Sören Bartol, gemeinsam mit Tobias Eckert, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Hessen, den Industriepark Wolfgang in Hanau. Im Zentrum des Austauschs stand die Elektrochemie – eine Schlüsseltechnologie für die Transformation der Chemie und für nachhaltige industrielle Prozesse.

Evonik treibt in Hanau den Aufbau eines Forschungs- und Skalierungszentrums für Elektrochemie voran. Ziel ist es, innovative Verfahren schneller in die industrielle Anwendung zu bringen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Bereits heute arbeitet Evonik an vielen Projekten, die Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren und neue Wertschöpfungsketten ermöglichen und die auf Elektrochemie fußen.

„Die Elektrochemie bietet uns die Chance, Prozesse effizienter zu gestalten, Energie und Rohstoffe einzusparen und damit Kosten sowie CO₂-Emissionen deutlich zu senken“, betonte Thomas Wessel. „Mit dem geplanten Zentrum in Hanau schaffen wir eine Plattform, die Innovationen beschleunigt und den Standort zukunftsfähig macht.“

Im Labor für elektrochemische Prozesse erhielten die Abgeordneten Einblicke in konkrete Projekte, darunter

  • Ressourcenschonung bei Silica-Produkten: Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe wie Säuren und Basen aus Abfallströmen
  • Lithium-Recycling: Umwandlung von Lithium aus Nebenströmen in Batteriequalität
  • Nachhaltige Aminosäurenproduktion: Chemikalienfreie pH-Änderung durch Elektrodialyse
  • Umweltfreundliche Abwasserbehandlung: Elektrochemische Oxidation zur effizienten Reinigung von Abwässern

„Die hier vorgestellten Projekte zeigen, wie wichtig die Elektrochemie für eine nachhaltige Industrie und den Wirtschaftsstandort Hessen und Deutschland sein kann“, erklärte Sören Bartol.

Tobias Eckert ergänzt: „Evonik zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.“

Unter Strom: Patrik Stenner, Leiter Elektrochemische Prozesse, gibt Sören Bartol (5. v. r.) und Tobias Eckert (6. v. r.) einen Einblick in die Potenziale der Elektrochemie.                Foto: Evonik Industries

Alternativbild

Auch das Standortentwicklungsprojekt HaNOW profitiert von der Elektrochemie. „Wir sind dabei, den Industriepark Wolfgang effizienter aufzustellen und neue Wertschöpfungsketten zu schaffen. Da wäre die Realisierung eines solch zukunftsträchtiges Projekt selbstverständlich ein großartiges Zeichen für unseren Hanauer Industriepark“, erläuterte Kerstin Oberhaus, Standortleiterin in Hanau. 

Evonik: Leading beyond chemistry

Evonik geht mit der Verbindung aus Innovationsstärke und führender Technologiekompetenz über die Grenzen der Chemie hinaus. Das in mehr als 100 Ländern aktive Chemieunternehmen mit Sitz in Essen erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von 15,2 Milliarden € sowie ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 2,1 Milliarden €. Der gemeinsame Antrieb der rund 32.000 Mitarbeiter: mit maßgeschneiderten Produkten und Lösungen als Superkraft für die Industrie den Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen - und dadurch das Leben der Menschen zu verbessern. In allen Märkten. Jeden Tag.

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