Rheinfelden. Im Vorfeld der Landtagswahlen im März empfing Standortleiter Jörg Falkenberg kürzlich die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller (CDU) und Simon Herzog, den aktuellen CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Waldshut. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die energiepolitischen Herausforderungen des Evonik-Standorts Rheinfelden und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie.
Falkenberg erläuterte den Gästen zentrale Handlungsfelder der Energietransformation: die notwendige Reduktion der Erdgasabhängigkeit, die steigenden CO₂- und Energiekosten sowie die Anforderungen an eine verlässliche, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung. Dabei stellte er insbesondere Planungen für die Umstellung auf grünen Wasserstoff, durch den Einsatz eines Wasserstoff-Elektrolyseurs, sowie Energieeffizienz- und Abwärmenutzungsprojekte vor. Diese Maßnahmen sind essenziell, um die angestrebte deutliche Senkung der CO₂-Emissionen und die langfristige Produktionssicherheit am Standort zu erreichen.
„Wir machen unsere Hausaufgaben durch interne Programme – aber die Transformation gelingt nur, wenn Politik, Industrie und Region gemeinsam an einem Strang ziehen“, betonte Falkenberg während des Gesprächs.
Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller: „Ich stehe ohne Einschränkungen an der Seite unserer Industrie am Hochrhein, um die notwendige Transformation zu begleiten. Gerade als Rheinfelderin ist die Unterstützung der Evonik stets wichtig und eine Herzensangelegenheit für mich. In der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage braucht die chemische Industrie jetzt vor allem Planungssicherheit, bezahlbare Energie und verlässliche Rahmenbedingungen. Es sollte unser gemeinsames Ziel sein, Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und Firmen wie Evonik die Chance zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit geben.“ Auch Simon Herzog betont: „Wenn wir unseren Wohlstand, unsere Innovationskraft und unsere strategische Unabhängigkeit sichern wollen, dann müssen wir industrielle Produktion nicht nur erhalten, sondern gezielt stärken. Mit klaren, verlässlichen und wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen, statt sie zu behindern.“
Verabschiedung der Abgeordneten Sabine Hartmann-Müller
Der Besuch war zugleich der offizielle Abschiedstermin von Sabine Hartmann-Müller, die seit 2017 dem Landtag angehört. Standortleiter Falkenberg dankte ihr herzlich für die stets konstruktive, vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Ihr Einsatz für die Belange der Industrie im Südwesten habe wiederholt wichtige Impulse und Maßstäbe für die Nachfolge im Landtagsmandat gesetzt.