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22. Juli 2026

Azizul über Controlling, Menschen und Zukunft

Für Azizul endet Controlling nicht beim Reporting. In Kuala Lumpur interpretiert er Zahlen und Zusammenhänge, verbindet Menschen über Funktionen hinweg und gestaltet Veränderung aktiv mit.

Meine Philosophie: Fortschritt statt Perfektion

Ich glaube an Fortschritt statt Perfektion. Perfektion vermittelt oft das Gefühl, dass etwas abgeschlossen ist. Doch ich bin überzeugt, dass wir uns als Menschen kontinuierlich weiterentwickeln und immer wieder herausfordern sollten, besser zu werden.

Genau diese Haltung erlebe ich auch bei Evonik. Als Controller für Human Resources, RD&I und Taxes betrachte ich nicht nur Zahlen, sondern auch die Geschichten, Prozesse und Zusammenhänge dahinter. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen tauche ich in die Welt der Forschung und Compliance ein – von Hautgewebe über Tierernährung bis hin zu vielen weiteren spannenden Themen. 

Besonders schätze ich, dass Fortschritt bei Evonik nicht mit einer erfolgreichen Innovation endet. Vielmehr entwickeln wir unsere Lösungen kontinuierlich weiter, um Mehrwert für unsere Mitarbeitenden, unser Unternehmen und letztlich auch für die Gesellschaft zu schaffen. Deshalb kann ich mich stark mit den Werten von Evonik identifizieren.

Als B2B-Unternehmen ist Evonik für Außenstehende manchmal schwer greifbar. Für mich ist jedoch ganz klar: Das Spannendste an Evonik sind die Menschen.

Was Controlling für mich bedeutet

Für mich ist ein Controller vor allem eines: Ein Interpret von Zahlen und Zusammenhängen. 

Zahlen kann jeder lesen – doch nicht jeder versteht die Geschichte dahinter. Meine Aufgabe ist es, finanzielle Daten in verständliche Erkenntnisse zu verwandeln, die Forschende, HR-Teams, Business-Kolleginnen und -Kollegen sowie Führungskräfte nutzen können, um bessere Entscheidungen zu treffen. 

Ich sehe mich als Verbindung zwischen Zahlen und Menschen

Oft wird Controlling mit Accounting verwechselt. Während Finance und Accounting vor allem für korrekte Berichterstattung und Compliance stehen, geht es im Controlling darum, Zusammenhänge zu erkennen, Entwicklungen zu erklären und die Bedeutung der Zahlen für das Geschäft sichtbar zu machen.

Mein Karriereweg und meine Motivation

Meine beruflichen Wurzeln liegen in den Bereichen Accounting, Finance und Wirtschaftsprüfung. 

Während meiner Zeit im Audit habe ich erkannt, dass nachhaltige Verbesserungen nur dann möglich sind, wenn man Teil einer Organisation ist und Entscheidungen sowie deren Umsetzung aktiv mitgestalten kann. Diese Erkenntnis hat mich schließlich ins Controlling geführt.

Langfristig ist es mein Ziel, eines Tages die Rolle eines CFO zu übernehmen. Was mich antreibt, ist der Gedanke der kontinuierlichen Verbesserung: Prozesse hinterfragen, Kolleginnen und Kollegen unterstützen und sicherstellen, dass Finanzinformationen auch in einer sich schnell verändernden Welt – geprägt von Digitalisierung und KI – relevant und wertvoll bleiben.

Was ich an Evonik besonders schätze

An Evonik schätze ich vor allem die globale Zusammenarbeit und die gelebte Flexibilität.

Ich arbeite eng mit Kolleginnen und Kollegen aus Asien Pazifik, Europa und Amerika zusammen. Besonders wertvoll finde ich, dass Wissen, Erfahrungen und Prozesse weltweit geteilt werden und nicht auf einzelne Regionen begrenzt sind.

Ebenso wichtig ist für mich die Unterstützung flexibler Arbeitsmodelle. Gleichzeitig wünsche ich mir künftig noch mehr persönliche Begegnungen und gemeinsame Veranstaltungen. Digitale Zusammenarbeit ist unverzichtbar, doch echte Verbindungen und ein tieferes Verständnis entstehen oft erst im direkten Austausch.

Die größten Herausforderungen für künftige Führungskräfte

Eine der größten Veränderungen unserer Zeit ist die Geschwindigkeit, die Künstliche Intelligenz mit sich bringt.  

KI kann Informationen in kürzester Zeit bereitstellen. Doch Kontext, Interpretation und fundierte Entscheidungen bleiben menschliche Aufgaben. Genau deshalb werden Professionalität, Transparenz und Vertrauen künftig noch wichtiger.

Erfolgreiche Führungskräfte müssen die Effizienz neuer Technologien mit echter menschlicher Kommunikation, Empathie und starken Führungsqualitäten verbinden.

Welche Fähigkeiten im Controlling entscheidend sind

Für den Erfolg im Controlling halte ich drei Fähigkeiten für besonders wichtig:

Analytisches Denken, die Fähigkeit, Erkenntnisse klar und überzeugend zu kommunizieren, die Kompetenz, als vertrauenswürdige Ansprechperson wahrgenommen zu werden.  Vertrauen ist essenziell, weil Menschen sich gerade in komplexen Situationen an Controller wenden, um Orientierung und Klarheit zu erhalten.

Genauso wichtig ist Anerkennung. Sie motiviert Menschen, stärkt den Teamgeist und schafft eine Kultur, in der sich Mitarbeitende wertgeschätzt fühlen. Für mich persönlich ist es besonders erfüllend, wenn meine Arbeit dazu beiträgt, dass andere wachsen, erfolgreich sind und ihr Potenzial entfalten können.

Zukunft gestalten: Veränderung aktiv vorantreiben

Derzeit habe ich die Möglichkeit, erstmals ein Projekt von Beginn an mitzugestalten – eine zukunftsorientierte Initiative, die ich gemeinsam mit dem Projektleitungsteam plane und umsetze.

Besonders begeistert mich die Chance, direkt an der Weiterentwicklung unserer Abläufe mitzuwirken – von Prozessen und Technologien über Projektmanagement bis hin zu dem wichtigsten Erfolgsfaktor überhaupt: den Menschen, die Veränderungen möglich machen.

Genau dort möchte ich mich weiterentwickeln: an der Schnittstelle von Strategie, Transformation und Zusammenarbeit – dort, wo aus Ideen nachhaltige Veränderungen entstehen.

Über Azizul