Frau mit lockigem Haar trägt ein samtiges, dunkelrotes Sakko und lächelt freundlich.

16. Juli 2026

Ouafaa über Menschen als Erfolgsfaktor der Logistik

Mit dem Wunsch, etwas zu bewegen, erzählt Ouafaa, warum Menschen, Mut und Zusammenarbeit die Logistik am Laufen halten – und wie ihr berufsbegleitendes Masterstudium sie dabei weiterbringt.

Menschen - warum sind sie für dich das zentrale Element der Evonik-Logistik? 

Logistik funktioniert nie isoliert. Sie verbindet Lieferanten, Dienstleister, Standorte, Produktionsbetriebe, Kunden und viele interne Konzernbereiche miteinander. Bei Evonik ist sie Teil eines Netzwerks: Rohstoffe müssen ankommen, Materialien bewegt, Produkte gelagert, abgefüllt und weltweit disponiert werden. Damit all das zuverlässig funktioniert, braucht es mehr als Prozesse und Systeme - es braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und über Bereichsgrenzen hinweg zusammenarbeiten. 

Für mich sind Menschen das zentrale Element der Evonik Logistik Services (ELS), weil Logistik jeden Tag von Abstimmung, Klarheit und Verlässlichkeit lebt. Wir arbeiten mit externen Transportdienstleistern, internen Schnittstellen und vielen weiteren Bereichen zusammen. 

Für mich ist Logistik deshalb ein Bereich, der nur im Zusammenspiel funktioniert. 

Was macht euch zu den Machern des Unternehmens? 

Die Nähe zur operativen Realität. In der Logistik bleiben Herausforderungen selten abstrakt. Man sieht schnell, wo etwas hakt, welche Auswirkungen es haben könnte und was getan werden muss. Dabei geht es oft um konkrete Anforderungen: Termine, Mengen, Verfügbarkeiten, Schnittstellen, Sicherheit, Qualität und Kosten. Unsere Arbeit hat direkte Auswirkungen darauf, ob Prozesse stabil laufen und ob Evonik gegenüber Kunden leistungsfähig bleibt. 

Ich glaube, dass genau darin die Stärke der ELS liegt: Wir sind lösungsorientiert, handlungsstark und nah an den Anforderungen des Geschäfts. Wir arbeiten an Themen so, dass daraus konkrete Umsetzung entsteht. 

Im Alltag bleibt unser Beitrag oft im Hintergrund. Dabei sorgt die ELS dafür, dass Prozesse stabil laufen und Wertschöpfung bei Evonik zuverlässig umgesetzt werden kann. 

Braucht erfolgreiche Logistik Mut? 

Ja, weil Logistik selten unter Idealbedingungen stattfindet. Es gibt viele Abhängigkeiten, kurzfristige Veränderungen und Situationen, in denen man nicht nach Schema F arbeiten kann. Genau dann braucht es Mut: um Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. 

Zwischen Produktion, Standorten, Dienstleistern, Kundenanforderungen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und operativen Realitäten gibt es selten den einen einfachen Weg. Man muss Entscheidungen vorbereiten, Prioritäten setzen, abwägen und handlungsfähig bleiben, wenn nicht alle Faktoren vollständig planbar sind. 

Diesen Mut möchte ich mit meiner Entscheidung zu einem nebenberuflichen Studium zeigen. In einem berufsbegleitenden Masterstudium in Wirtschaft und Management bereite ich mich auf den nächsten Entwicklungsschritt vor. Beruflich bin ich erstmals von Beginn an in ein Automatisierungsprojekt eingebunden - ein Zukunftsprojekt, das ich gemeinsam mit der Projektleitung plane und umsetze. Das reizt mich, weil ich hier nah an der Weiterentwicklung unserer Logistik bin: an Prozessen, Technik, Projektsteuerung und den Menschen, die diese Veränderung mittragen. Für mich ist das genau der Bereich, in dem ich wachsen möchte.

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