DURAION® Membran
Die globalen Net-Zero-Ziele für 2050 erfordern eine fundamentale Umstellung unserer Industrien. Viele Sektoren können elektrifiziert werden und so durch den Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien defossiliert werden. Jedoch gibt es Industrien, die nicht so einfach bzw. gar nicht elektrifiziert werden können, wie die Stahlproduktion oder auch die chemische Industrie, die Wasserstoff als Rohstoff benötigt. Diese Kernbereiche unserer Wirtschaft lassen sich schlicht nicht ohne den Einsatz von grünem Wasserstoff defossilieren.
Der enorme Bedarf dieser Industrien ist der Motor für einen zukünftigen grünen Wasserstoffmarkt: Den großskaligen Ausbau der Elektrolyse-Kapazitäten. Die kritische Hürde für diesen Hochlauf ist heute jedoch die Wirtschaftlichkeit – grüner Wasserstoff muss industriell und zu wettbewerbsfähigen Kosten produziert werden können.
Vorteile der AEM-Elektrolyse
Mit der AEM-Elektrolyse können die Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zu etablierten Verfahren wie die PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane Electrolysis) und die klassische alkalische Elektrolyse (AEL) gesenkt werden. Da der Betrieb unter leicht alkalischen Bedingungen stattfindet, müssen nicht zwingend Edelmetallkatalysatoren eingesetzt werden und preiswerte Werkstoffe können für das Zelldesign verwendet werden.
Im Gegensatz zur AEL kann die AEM-Elektrolyse bei höheren Stromdichten betrieben und dynamisch gesteuert werden. Dies resultiert in einer hohen Flexibilität für die Kopplung mit fluktuierenden erneuerbaren Energien.
Trotz dieser Vorteile fehlte bisher der kommerzielle Durchbruch der AEM-Elektrolyse. Grund dafür war, dass keine Membrane zur Verfügung standen, die hohe ionische Leitfähigkeit bei gleichzeitiger ausgezeichneter mechanischer Stabilität und chemischen Beständigkeit über die gesamte Lebensdauer vereinten. Unsere DURAION® Membrane erfüllt diese Anforderungen und zeigt zudem einen geringen Hydrogen Crossover (Diffusion von Wasserstoff auf die Sauerstoffseite).
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