Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Nachhaltigkeit finden Sie in unserem Glossar. Sie sind dort in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet und kurz erklärt.

A

AOP-Verfahren (Advanced Oxidation Process, erweiterte Oxidation) dienen der Aufbereitung von stark verschmutzten Abwässern, zum Beispiel aus der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Hierbei wird Wasserstoffperoxid durch zusätzliche Komponenten wie ultraviolettes Licht, Ozon oder – wie bei der Fenton-Reaktion – Eisensalze aktiviert, um die Oxidationswirkung zu erhöhen. Bei der Aktivierung werden Hydroxylradikale gebildet, die ein sehr hohes Oxidationspotenzial haben. Diese zerbrechen die komplexen, schwer abbaubaren Moleküle in kleine Bruchstücke, die dann biologisch abbaubar sind.

Wasserstoffperoxid und Peressigsäure werden als Sterilisationsmittel für Getränkeverpackungen und PET-Flaschen genutzt. Hierzu wird in einer keimfreien Umgebung die Verpackung oder Flasche kurz vor dem Einfüllen des Getränks von Bakterien und Keimen befreit. Es bleiben keinerlei Rückstände der Sterilisationsmittel in der Verpackung. Auf diese Weise bleiben die Inhalte ohne Zusatz von Konservierungsstoffen lange haltbar und frisch.

C

Neben Kohlendioxid (CO2) tragen auch andere Treibhausgase wie Methan, Lachgas oder Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) zur globalen Erderwärmung bei. Das CO2-Äquivalent (CO2e) gibt an, wie groß dieser Einfluss eines Gases in einem bestimmten Zeitraum im Vergleich zur gleichen Menge an CO2 ist. Die Bezugsbasis ist also immer Kohlendioxid.

Dieser gibt die Menge von Kohlenstoffdioxidemissionen an, die direkt oder indirekt verursacht werden. Der Wert enthält – je nach Definition – neben Kohlenstoffdioxid oft auch andere Treibhausgase (zum Beispiel Methan oder Lachgas), die meistens in Tonnen CO2-Äquivalent berechnet werden. Der Begriff lässt sich unter anderem auf Personen, Produkte, Unternehmen, Organisationen und Länder anwenden. Der CO2-Fußabdrucks eines Produkts (engl. Product Carbon Footprint, PCF) betrachtet die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Weiter gefasst ist die Lebenszyklusanalyse (siehe Life Cycle Assessment, LCA)

CO2-neutral bedeutet, dass eine Aktivität keinen Einfluss auf die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre hat: Es wird entweder kein CO2 emittiert oder die CO2-Emissionen werden vollständig kompensiert. Die Definition des Begriffs ist nicht eindeutig – manchmal wird er synonym zu treibhausgasneutral und klimaneutral verwendet.

Diese bezeichnet die Verantwortung von Unternehmen für die Auswirkung ihrer Aktivitäten auf die Gesellschaft. Demnach sollte eine Unternehmensstrategie darauf ausgerichtet sein, wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung und dem Schutz der Umwelt zu vereinen. In der Praxis wird der Begriff oft synonym mit nachhaltigem Handeln eines Unternehmens verwendet.

F

Sie gehört zu den AOP-Verfahren zur Aufbereitung von stark verschmutzten Industrieabwässern. Das grundlegende Prinzip wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Henry John Horstman Fenton entdeckt. Hierbei wird Wasserstoffperoxid durch Eisensalze aktiviert, um die Oxidationswirkung zu erhöhen. Es bilden sich sogenannte Hydroxylradikale mit einem hohen Oxidationspotenzial. Diese zerbrechen große, schwer abbaubare Moleküle. Nach dieser Vorbehandlung kann das Abwasser in einer Kläranlage biologisch geklärt werden.

Der Footprint eines Produkts umfasst alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt während seiner gesamten Lebensdauer – von den Rohstoffen über die Produktion und den Transport bis zum Ende seines Lebenszyklus. Ihn gilt es zu minimieren, um nachhaltig zu wirtschaften (siehe Handprint).

G

Der Begriff steht für umweltfreundliche Raumfahrt. Unter diesem Schlagwort wird in der Raumfahrtindustrie der Fokus zunehmend auf nachhaltige Antriebstechnologien für neue Raketengenerationen gelegt, um deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu reduzieren. Hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid eignet sich hier als umweltschonender und ressourceneffizienter Treibstoff. Auch in Hybridraketen kann es eingesetzt werden (siehe auch New Space).

Wasserstoff (H2) ist ein farb- und geruchloser Stoff, der in allen lebenden Organismen vorkommt, und zwar überwiegend in chemischen Verbindungen wie zum Beispiel Wasser. Er ist ein Energieträger, der bei der Energiewende eine wichtige Rolle spielt. Denn anders als Strom ist er gut speicherbar und stößt bei seiner Verbrennung keine Treibhausgase aus. Grüner Wasserstoff wird durch Wasserelektrolyse unter Verwendung von Strom aus regenerativen Quellen CO2-neutral hergestellt. Er kann fossile Brennstoffe ersetzen und als Rohstoff in der Industrie eingesetzt werden.

H

Die positiven (oder neutralen) Auswirkungen eines Produkts auf die Umwelt sind sein Handprint, der möglichst groß sein sollte. So kann ein Produkt dazu beitragen, dass nachgelagerte Prozesse ressourceneffizienter sind, dass weniger Emissionen ausgestoßen werden oder weniger (schädliche) Nebenprodukte entstehen. Zum Handprint gehört auch, dass negative Folgen für die Umwelt ausbleiben (siehe Footprint).

Das Besondere an Hybridraketen ist, dass hier Wasserstoffperoxid nicht nur als Treibstoff für die Turbopumpe eingesetzt wird, wie das beim Antrieb großer Raketen wie der Sojus der Fall ist, sondern gemeinsam mit einem zweiten Treibstoff für den Antrieb der ganzen Rakete sorgt. Hybridraketen besitzen einen Tank mit flüssigem Oxidationsmittel – hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid – und eine Brennkammer, die einen festen Brennstoff enthält, zum Beispiel Polyethylen. Für den gewünschten Schub wird das Ventil geöffnet und der flüssige Treibstoff über einen Katalysator in die Brennkammer gedrückt. Dort reagiert der flüssige Treibstoff mit dem Festtreibstoff und sorgt für den nötigen Schub. Der Vorteil der verwendeten Stoffe ist, dass bei Lagerung und Betrieb keine Explosionsgefahr besteht. Außerdem sind sie leicht zu handhaben und umweltfreundlicher als konventionelle Treibstoffe.

Hydrazin (N2H4) ist eine Stickstoffverbindung, die seit den 1960er Jahren als Treibstoff für Satelliten, Sonden und Raketenstufen eingesetzt wird. Hydrazin hat die Vorteile, dass es sehr leistungsfähig ist und sich über lange Zeiträume lagern lässt. Der Nachteil: Hydrazin ist giftig, im Tierversuch krebserzeugend (karzinogen) und wirkt hochtoxisch auf Wasserorganismen. Daher bedarf es bei seinem Einsatz eines großen Sicherheitsaufwands, um Mensch und Umwelt zu schützen. Hydrazin wird sowohl als Einkomponententreibstoff (Monergol) verwendet als auch als Diergol in einer Treibstoffkombination zusammen mit einem Oxidationsmittel.

K

Es gibt keine verbindliche Definition des Begriffs. Er bedeutet, dass durch ein Produkt oder eine Aktivität das Klima nicht beeinflusst wird. Genaugenommen geht es hier nicht nur um Treibhausgase, sondern um alle menschlichen Handlungen, die sich auf das Klima auswirken. Oft aber wird der Begriff synonym für CO2-neutral und treibhausgasneutral verwendet.

Kohlendioxid ist ein aus den Elementen Kohlenstoff und Sauerstoff bestehendes farbloses Gas, das beim Thema Klimawandel eine wichtige Rolle spielt. Umgangssprachlich wird es oft fälschlicherweise „Kohlensäure” genannt. Kohlendioxid ist eines der wichtigsten Treibhausgase, denn es absorbiert einen Teil der Wärme, die die Erde ins Weltall abgibt, und strahlt diese zurück auf die Erde. So entsteht auf der Erde ein gemäßigtes Klima. Durch menschliche Aktivitäten ist aber die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stark gestiegen, was zur Klimaerwärmung beiträgt. Kohlendioxid in geringer Konzentration ist ein natürlicher Bestandteil der Luft und entsteht unter anderem bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdgas, Erdöl und Kohle. In der Industrie wird das Gas häufig verwendet, beispielsweise in fester Form als Trockeneis, als Dünger in Gewächshäusern, als Lösemittel oder Zusatz von Erfrischungsgetränken.

L

Sie dient der systematischen Erfassung der Umweltwirkungen eines Produkts oder eines Prozesses während des gesamten Lebenszyklus. Ziel ist es, die Emissionsquellen zu identifizieren und auf dieser Grundlage umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Evonik hat für verschiedene Produkte und Technologien in einer sogenannten „Cradle-to-Gate“-Betrachtung („Wiege“ bis „Werkstor“) die Emissionen in verschiedenen Phasen der Herstellung eines Produkts betrachtet und sie so hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen analysiert, mit alternativen Produkten und Verfahren verglichen und bewertet. Die Ökobilanzen werden hier durch ein dedizierte Life Cycle Management (LCM) ermittelt.

M

Megatrends sind langfristige und tiefgreifende globale Entwicklungen, auch technologische Veränderungen, die viele Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft prägen. Zu den Megatrends gehören zum Beispiel Individualisierung, Urbanisierung, Globalisierung oder Mobilität. Sie haben Auswirkungen auf unterschiedliche Lebensbereiche des Menschen. Oft lassen sie sich nicht scharf voneinander abgrenzen, sondern vermischen sich und beeinflussen einander. Der Begriff selbst wurde im Jahre 1982 vom Zukunftsforscher John Naisbitt geprägt.

N

Das Konzept der Nachhaltigkeit bedeutet, dass man bei der Befriedigung heutiger Bedürfnisse auf zukünftige Generationen Rücksicht nimmt, etwa beim Schutz der Umwelt und der Schonung von Ressourcen. Nachhaltigkeit stützt sich auf drei Säulen, nämlich eine ökonomische, eine ökologische und eine soziale, die einander bedingen. Eine langfristig erfolgreiche Unternehmensstrategie verbindet daher wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung und dem Schutz der Umwelt. Die Vereinten Nationen haben die Nachhaltigkeit in ihrer Agenda 2030 aus dem Jahr 2015 in 17 Nachhaltigkeitszielen verankert.

Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass sich neben staatlichen Institutionen wie ESA, NASA oder Roskosmos immer mehr private Akteure am Raumfahrtmarkt engagieren. Sie treiben die Entwicklung nachhaltiger Raketentechnologien vorantreiben und befördern auch selbst Raketen und Satelliten ins All. Viele Unternehmen kommen aus der klassischen Industrie und nutzen Satellitendaten für Anwendungen wie Smart Farming, Logistik oder autonomes Fahren. Für die Beobachtung von Umwelt und Klima lassen sich die Daten ebenfalls einsetzen. Diese Kommerzialisierung der Raumfahrt sorgt für Wettbewerb und dieser für Innovationen. Auf diese Weise trägt New Space dazu bei, dass das Leben auf der Erde nicht nur digitaler wird, sondern auch nachhaltiger (siehe Green Rocketry).

O

Ein Oxidationsmittel ist ein Stoff, der andere Stoffe oxidieren kann. Einige Oxidationsmittel kennzeichnen sich dadurch, dass Sauerstoff an den anderen Stoff abgegeben wird. Zum Beispiel reagiert bei einer Verbrennung Kohlenstoff mit dem Oxidationsmittel Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid. Neben Sauerstoff ist Wasserstoffperoxid ein bekanntes sehr starkes Oxidationsmittel. Peressigsäure wird ebenfalls als starkes Bleich- und Desinfektionsmittel eingesetzt. Auch Halogene sind Oxidationsmittel, eines der stärksten ist Fluor.

P

Polyurethan ist ein weltweit gefragter Werkstoff, der zu den Kunststoffen oder Kunstharzen gehört. Je nach Herstellung entstehen unterschiedliche Arten von Kunststoffen, daher ist er vielseitig einsetzbar. PU-Schäume etwa eignen sich zur Wärmedämmung, Polyurethan wird in der Auto-, Bau und Textilindustrie sowie als Bestandteil von Klebstoff und Lacken eingesetzt und sogar viele Fußbälle bestehen daraus. Welche Art von Kunststoff entsteht und welche Eigenschaften er hat, hängt vor allem von der Wahl der Vorprodukte Isocyanat und Polyol ab.

Propen ist ein farbloses, brennbares Gas. In der chemischen Industrie dient es häufig als Ausgangsstoff für weitere Produkte, zum Beispiel für Propylenoxid (ein Vorprodukt für Polyurethan) oder Propylenglykol. Evonik Active Oxygens hat gemeinsam mit Partnern die HP-Plus-Prozesse entwickelt, mit denen Kunden Propylenoxid (mittels HPPO) und Propylenglykol (mittels HPPG) effizient und nachhaltig herstellen können.  Propen selbst wird derzeit vorwiegend auf Erdölbasis produziert, an der Herstellung aus nachhaltigen Quellen wird noch gearbeitet.  

Propylenglykol ist eine farblose, nahezu geruchlose Flüssigkeit. Weil Propylenglykol lösende und emulgierende Eigenschaften hat, ist es in der Industrie sehr gefragt und eignet sich für unterschiedliche Anwendungen: als Zusatzstoff in Medikamenten, Cremes und Zahnpasta, als Lebensmittelzusatzstoff in Kaugummis, außerdem wird es in Frostschutzmitteln und Tabakprodukten verwendet. Evonik Active Oxygens hat gemeinsam mit Dow das HPPG-Verfahren entwickelt, mit dem der vielseitige Werkstoff aus Propen und Wasserstoffperoxid in einem einzigen Prozessschritt hergestellt werden kann. Das HPPG-Verfahren wird aktuell unter dem Markennamen HYPROSYN® zur Marktreife gebracht.

Propylenoxid ist eine farblose Flüssigkeit mit einem ätherischen Geruch. Sie ist leicht entflammbar sowie in Wasser und Alkohol löslich. Propylenoxid ist ein Vorprodukt von Polyolen, aus denen sich wiederum Polyurethan herstellen lässt. Evonik Active Oxygens hat gemeinsam mit thyssenkrupp Industrial Solutions den HPPO-Prozess entwickelt, mit dem Propylenoxid aus Propen und Wasserstoffperoxid auf umweltschonende Weise hergestellt werden kann.

R

Responsible Care ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie und des Chemiehandels, die 1985 in Kanada gegründet wurde. Ihr Ziel ist eine ständige Verbesserung in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit. Unternehmen und Verbände aus mehr als 50 Ländern beteiligen sich daran mit nationalen Programmen.

Eine Roadmap ist ein Fahrplan. Sie stellt grafisch dar, wie sich ein Produkt, eine Strategie oder ein Projekt langfristig entwickeln soll. Der Weg zum Ziel wird dabei in mehrere Teilschritte unterteilt. Diese Visualisierung des groben zeitlichen Ablaufs erzeugt ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten.

S

Dieser Begriff bezeichnet die Digitalisierung der Landwirtschaft. Satellitendaten lassen sich dazu nutzen, die Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger zu machen. Aus den Daten können die Landwirte und Landwirtinnen zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit auf ihren Feldern oder den punktgenauen Bedarf an Wasser, Saatgut und Düngemittel ablesen. Auch die (teil-)autonome Steuerung von Landmaschinen und andere digitale Lösungen zur Verbesserung der Prozesse spielen hier eine Rolle (siehe New Space).

Stabilisatoren werden reaktionsfreudigen Substanzen – zum Beispiel Wasserstoffperoxid – zugesetzt, um eine verfrühte Reaktion zu vermeiden und die Substanzen dadurch beständiger zu machen. Art und Menge der Stabilisatoren hängen unter anderem davon ab, wie lange eine Substanz in einer speziellen Anwendung stabil bleiben muss. Auch die Qualität und Reinheit des Transportbehälters, die Dauer der Lagerung, die Temperaturbelastung und weitere Faktoren spielen hier eine Rolle.

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2015 verabschiedet und haben eine Laufzeit bis 2030. Sie sind Kernstück der Agenda 2030, die weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglichen soll, dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Alle Staaten sollen sich danach ausrichten.

T

Der Begriff ist nicht eindeutig definiert. Er bedeutet, dass Produkte oder Aktivitäten die Menge an Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan oder Lachgas in der Atmosphäre nicht steigern oder dass die Emissionen vollständig kompensiert werden. Die verschiedenen Treibhausgase werden meistens in CO2-Einheiten umgerechnet. Oft wird der Begriff synonym zu CO2-neutral und klimaneutral verwendet.

W

In zahlreichen Industrieprozessen fallen teilweise erhebliche Mengen an Abwärme an. Gibt man diese Abwärme nicht an die Umwelt (Luft, Wasser) ab, sondern führt sie einem Nutzen zu, spricht man von Wärmerückgewinnung. Die zurückgewonnene Wärme kann zum Beispiel in vorgelagerten Prozessschritten oder anderen Produktionsverfahren eingesetzt werden, um dort den Verbrauch von primärer Energie zu reduzieren.

Bei der Wasserelektrolyse wird mithilfe von elektrischem Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Auf diese Weise gewinnt man Wasserstoff, der als Energiequelle gespeichert werden kann. Setzt man bei der Elektrolyse Strom aus regenerativen Quellen ein, ist der so hergestellte Wasserstoff nahezu emissionsfrei. Daher nennt man diesen auch „grünen Wasserstoff”.