Eine Geschichte von Wachstum und Innovationen

Unsere Geschichte beginnt bereits in den 1950er Jahren an einem der wichtigsten Chemiestandorte Deutschlands. In Marl wurden ab diesem Zeitpunkt C4-Ströme verarbeitet und verschiedene Wertprodukte gewonnen, u.a. auch schon Butadien. Eine rasantere Entwicklung der C4-Chemie startete aber erst in den 1970er Jahre mit der Verarbeitung von sogenannten Crack-C4 aus Steam Crackern. Durch den folgenden kontinuierlichen Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Verfahren, Kapazitäten und Produktpalletten und die Ausdehnung auf einen zweiten Stand in Antwerpen, Belgien haben wir uns zu dem entwickelt, was wir heute sind: eine weltweit führenden Anbieter von C4-Chemikalien. 

1950er

Anfänge der C4-Chemie am Standort Marl mit Inbetriebnahme der Mehrzweckanlage zur Produktion von Oligomeren, Isobuten und TBA sowie Inbetriebnahme 
einer HoudryAnlage zur Butan-/Buten-Dehydrierung mit Butadien-Extraktion.

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1967

Start der Oxo-Synthese am Standort Marl mit Inbetriebnahme der OXO-Anlage sowie der und Synthesegas-Anlagen, die den Rohstoff für die Ixo-Synthese, das Synthesegas, liefert.

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1970er

Rasanter Aufstieg und Weiterentwicklung der C4-Chemie mit erstmaliger Produktion von 1-Buten, Inbetriebnahme der Butadien-Extraktion nach neuen, modernen Verfahren, erstmalige Produktion von MTBE. Von hier aus bauen wir in den kommenden Jahrzehnten ein standortübergreifendes, weltweit einzigartiges Produktionsnetzwerk auf.

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1980er

Inbetriebnahme der TBA-Synthese und -Spaltung nach neuen, modernen und umweltfreundlichem Verfahren, erstmalige Herstellung von hochreinem Isobutan,
n-Butan und Propan und Beginn der Vermarktung der Aerosol-Komponenten.

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1990er

Signifikanter Ausbau der Kapazitäten zur Oligomerisierung von n-Butenen, zur Herstellung von Isononanol (INA) sowie zur Butadien-Extraktion.

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2002

Im Jahr 2002 eröffnen wir in Antwerpen einen neuen Standort. Dazu nehmen wir eine C4-Anlage in Betrieb. Kontinuierliche Erweiterungen in den Folgejahren zeigen, dass die C4-Chemie in Antwerpen von den Kunden gut angenommen wird. Heute produzieren wir vor Ort in Belgien chemische Zwischenprodukte für den Automobil-, Wohn- und Freizeitbereich sowie für Textilien und Kosmetik. Vom Überseehafen aus erfolgt der Transport zu Kunden und Industriepartnern in die ganze Welt.

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2015

Die beiden Produktionsstandorte in Marl und Antwerpen werden erheblich erweitert. 

In unserer C4-Anlage in Marl führen wir ein weltweit neues Verfahren ein, mit dem nun auch Stoffströme aus Fluid-Catalytic-Cracking-Prozessen (FCC) verarbeitet werden können. Mit dieser Innovation festigen wir unsere Position als Technologieführer.

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2025

In unseren beiden unabhängigen Verbundproduktionen in Marl und Antwerpen können etwa zwei Millionen Tonnen Rohmaterial pro Jahr verarbeitet werden. Das entspricht fünf Kesselwagen pro Stunde.

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