Direktsynthese mit Wasserstoffperoxid
Evonik Active Oxygens entwickelt innovative Lösungen, die die Nachhaltigkeit industrieller Prozesse verbessern. Unsere gemeinsam mit Partnern entwickelten "HP+"-Technologien nutzen Wasserstoffperoxid für die Direktsynthese gefragter Produkte wie Propylenoxid und Propylenglykol. Im Vergleich zu konventionellen Herstellungsverfahren senken diese HP+-Prozesse den Ressourcenverbrauch, den Energiebedarf und die Kosten und erzeugen keine Nebenprodukte außer Wasser. Unten erfahren Sie, wie diese Technologien Kunden dabei unterstützen, Kosten zu reduzieren und die Prozesseffizienz zu steigern.
HPPO Technologie
Propylenoxid ist ein zentraler Ausgangsstoff für die Herstellung von Polyurethan, das in zahlreichen Anwendungen eingesetzt wird – von Dämmstoffen bis hin zu Alltagsprodukten wie Sitzpolstern. Mit der steigenden Nachfrage nach diesen Materialien wächst auch der Bedarf an Propylenoxid.
HPPO, die Abkürzung für hydrogen-peroxide-to-propylene-oxide, bezeichnet ein Verfahren, das die Direktsynthese von Propylenoxid ermöglicht und dabei Wasserstoffperoxid (H₂O₂) als Oxidationsmittel nutzt. Diese Technologie bietet mehrere Vorteile: geringere Investitionskosten, niedrigeren Energieverbrauch, einen effizienteren Ressourceneinsatz sowie die Vermeidung von Nebenprodukten außer Wasser.
HYPROSYN® (HPPG) Technologie
Propylenglykol ist ein echtes Multitalent. Es kommt in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz – von Enteisungsmitteln bis hin zu Futtermitteln. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, haben Evonik und Dow gemeinsam ein „hydrogen-peroxide-to-propylene-glycol“‑Verfahren (HPPG) entwickelt, das unter dem Markennamen HYPROSYN® lizenziert ist.
Durch die Umstellung bestehender Produktionsanlagen auf die HYPROSYN®‑Technologie können Hersteller von Propylenglykol mehrere Prozessschritte überspringen und das Produkt deutlich effizienter und in größerem Umfang herstellen.
Video über die HPPO Technologie
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